Vor 37 Jahren am Werratalsee Pfähle eingerammt.
(Wenn die Bürger jetzt nicht aufpassen, werden sie eines Tages vor der Tatsache stehen,
dass ihnen am Ostufer des
Sees nur ein Trampelpfad geblieben ist.)

Wer heute über die B249 Richtung Osten fährt und die vielen Menschen am Ostufer des Werratalsees beim Baden oder am Ufer sieht, betrachtet den Zugang zum See als ein Selbstverständlichkeit. Ist es wirklich eine Selbstverständlichkeit? Zum Glück gab es auch vor 37 Jahren schon Leute, die vorausschauend genug waren - den Filz im Werra-Meißner-Kreis 1974 schon durchblickten - und den SPD-Genossen beim Bebauungsplan Werratalsee in die Suppe spuckten. Geplant war eine Bebauung des Ostufers mit Wochenendhäusern - als Ferienhäuser deklariert - wo aber nur gewisse Leute aus dem Umkreis des damaligen Landrats und Landtagsabgeordneten, des Meinharder SPD-Fraktionsvorsitzenden und des Besitzers des Ostufers zum Zug gekommen wären. Die Gelder für die Erschließung des in Privatbezitz befindlichen Ostufers, sollte der damalige Landrat und Landtagsabgeordnete (Urvater des SPD-Filzes im WMK) in Wiesbaden locker machen. Als Gegenleistung sollten dann der Landrat ein Grundstück mehr oder weniger kostenlos - und die  SPD-Obergenossen den ersten Zugriff auf die Ufergrundstücke bekommen.

Damals wurden kritische Leserbriefe noch in der WR abgedruckt.


Die Gefahr, dass Ufergrundstücke nicht der Bevölkerung zur Verfügung stehen ist aber noch längst nicht vorbei.
 Erinnern wir uns daran, dass die Meinharder Wasserversorgung von einem SPD-Obergenossen der EAM angedient wurde.
Wir sollten deshalb mit Allem rechnen.