Für den WMK wäre eine Auflösung des ZVA dringend anzuraten, da die
verursachten Kosten in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit stehen.


Der Zweckverband-Abfallwirtschaft (ZVA) Werra-Meißner
verursacht nur für das Inkasso der Müllgebühren mittlerweile
fast 750 000 € Kosten.
(Die eigentliche Arbeit auf der Deponie Weidenhausen
wird von der Firma Fehr/Edelhoff ausgeführt.)

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Nur wenige Stichworte zum ZVA.


Effizienz:
Der extrem kopflastige Moloch besteht aus:
6 Bediensteten
2 Geschäftsführern
1 Geschäftsführenden Vorstand bestehend aus 6 Bürgermeistern
1 Verbandsvorstand bestehend aus dem 1. Kreisbeigeordneten
und 13 Bürgermeistern

Dazu eine Verbandsversammlung bestehend aus
13 Bürgermeistern + 13 Vertretern des WMK.


Lt. Gebührenkalkulation 2001 verursacht der ZVA allein
1.364000 DM Personal- und Sachkosten im Jahr.
(Nur für das Inkasso der Müllgebühren,
 das früher von den Gemeinden nebenbei erledigt wurde.)


Selbstbedienung:
Lt. Gebührenkalkulation genehmigten sich die Herren im
Vorstand 54000 DM an Sitzungsgelder.


Ämterpatronage:
Mit einem der Geschäftsführerposten wurde ein Neffe der
ehemaligen Kreistagsvorsitzenden bedacht.


Filz:
Weder das Einsammeln von Altpapier, Rest- und Bioabfällen - noch die Bioabfall-Kompostierung wurde im WMK öffentlich ausgeschrieben. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sank - nach dem man nach 30 Jahren zur Ausschreibung gezwungen wurde - unter dem Konkurrenzdruck der Preis ab 2003 allein für den Deponiebetrieb und das Einsammeln von Haus- und Sperrmüll um rund 1,05 Millionen Euro (37,25 Prozent). Daraus läßt sich in etwa abschätzen, in welcher Größenordnung die Müllgebührenzahler im Werra-Meißner-Kreis seit Jahren von der Seilschaft Müll ausgenommen werden.

Misswirtschaft:
Unser Altpapier wird zu einem Bruchteil des Marktwertes an die SCA verschleudert.
Z.B 1999 für 10 DM/t, anstatt zum damaligen Marktwert von 50 DM/t
(Die angegebenen Zahlen für 1999 waren bekannt,
als die Gebührenkalkulation 2001/2002 im Jahr 2000 erstellt wurde.)


Gebührenkalkulation


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