Aggressive Wildschweine und unkontrollierte Wildschwein-Population.

Zur sogenannten Milchreife des Maises im August verlagern ganze Wildschwein-Großfamilien (Großrotten bis 30 Stück) ihren
Lebensraum aus dem Wald in die riesigen unübersichtlichen Mais-Monokulturen.
Die Maiskörner sind dann noch weich und besonders wasserhaltig - ein Schlaraffenland für Schwarzkittel.
Um den Wildschaden in Grenzen zu halten veranstalten die Jäger Drückjagden.
Wird dabei die Leitbache erlegt, vermehren sich die untergeordneten Bachen ungebremst.
(In einer funktionierenden Wildschweinrotte wird nur die sogenannte Leitbache rauschig,
weil sie durch eine Pheromonabgabe
(Duftstofffreisetzung) bei den anderen geschlechtsreifen weiblichen Tiere,
innerhalb dieses festen
sozialen Gefüges, die Paarungsbereitschaft blockiert.
Wird nun die Leitbache bei der Drückjagd
erlegt, unterbleibt die Inhibition der anderen weiblichen Tiere
und alle werden zur nächst möglichen
Paarungszeit rauschig.
Somit explodieren die Nachwuchszahlen regelrecht und die Populationen geraten

aus den Fugen, da die sinnvolle innere Regulation zerstört wurde. Ein Teufelskreis, der nicht zu
weniger -, sondern zu mehr Wildschweinen führt. Das Überangebot an Nahrung tut ein Übriges.)
(Anmerkung)
Um den Wildschaden in Grenzen zu halten, wird neben Drückjagden, wirkungslosen Elektrozäunen und
Duftstoffen, nun zunehmend ein stark eiweishaltige Köder mit einem "trojanischen Pferd"
(Repelan)
von den Maisbauern
ausgelegt, der die Wildschweine für kurze Zeit "wahnsinnig" - bzw. aggressiv macht.


Quelle: http://www.landlive.de/boards/thread/3114/?page=3
Die Wahrheit, die der wissenschaftliche Leiter des Agrarentwicklungslabor in dem
Forum  herausläßt, kann natürlich nicht auf der offiziellen Webseite stehen.
Da spricht man natürlich nicht vom "Wahnsinn" und der "Aggressivität" der Wildschweine,
sondern nur von einem "ultrasauren
bitteren Geschmack" des Köders.
Drängt sich die Frage auf, würden dann die Wildschweine nicht den Köder meiden
anstatt das Schlaraffenland Maisfeld zu verlassen?
Da sind die Aussagen des wissenschaftlichen Leiters schon schlüssiger.


Wenn Sie in den
(Mais)Schluchten des Werratals auf agressive Wildschweine treffen,
sollten Sie nicht die Schuld bei den Wildschweinen -
 sondern bei denen suchen, die Köder auslegen,
um Wildschweine
"wahnsinnig" bzw. "agrressiv" zu machen.
Dass 
"wahnsinnige" - bzw. "aggressive" Wildschweine nur ihre Artgenossen
und nicht die Menschen die ihnen in die Quere kommen angreifen,

gehört sicher in den Bereich der Fabeln und Märchen.

Den Jagdpächtern einen "Guten Appetit" beim nächsten Wildschweinbraten.