Nach der nachfolgenden Kritik (Zusammenfassung und Ausblick) auf der Grundlage der 11 Gutachten,
wurde eine nagelneue Zusammenfassung der Gutachten nachgeschoben und von Bgm. Heppe ins Netz gestellt.

Werratalsee: Zusammenfassung und Ausblick
Die Kommunalpolitiker von CDU, SPD und Grünen, die Landwirte, der Bauernverband und Dr. Wallmann als Verantwortlicher
für den "Fachdienst Landwirtschaft" ziehen den Kopf ein und eine Werra-Rundschau sorgt durch Ignorieren des Themas dafür,
dass die Fehlentwicklung und die Versäumnisse - trotz Bürgermeisterwahlkampf - ausgesessen werden können.

Erinnern wir uns an die Fakten:
Seit Jahrzehnten fließt die Werra in Ihrem versalzenem Zustand am Werratalsee vorbei.
Probleme mit einer fortschreitenden Eutropierung gibt es aber erst seit 2007,  als für die Biogasanlage Wanfried
im großen Stiel Energiemais angebaut wurde und Gärreste entsorgt werden mussten.



Im Herbst wird das Gärrestelager der Biogasanlage in Wanfried leergefahren, um Platz für die Gärreste
- die zwischen Okt. und Febr. (Ausbringverbot für Gülle u. Gärreste) anfallen - zu schaffen.
Werden Gärreste 
auf Schläge, die erst im Mai des nächsten Jahres mit Mais und Zuckerrüben
bestellt werden ausgebracht, sind die Nährstoffe für die Pflanzenwurzeln in der Vegetationsperiode kaum noch erreichbar.
  Von Sept. bis Mai wurde ein großer Teil der Nährstoffe bereits ausgewaschen und ins Grundwasser gespült.



Kurz vor der Aussaat im Mai kommt dann die Schweinegülle
aus Harmutsachsen, beglückt die Maisanbauflächen im Umfeld des Werratalsees noch einmal
und sorgt für das Wachstum des Energiemaises auf 3 m Höhe.

Dies ist die typische Situation seit der letzten Ernte in Schwebda. Die Nährstoffe der Gärreste,
die in den letzten Septembertagen in Schwebda oberhalb des Bahndammes
 - zwischen Aussiedlerhof Thull und Gärtnerei Wolfsbrunnen -
auf den Feldern entsorgt wurden, sind bis Mitte Mai - wenn die Felder mit Mais
oder Zuckerüben bestellt werden - mit Sicherheit ins Grundwasser ausgewaschen und versickert.
Die Sickerwasserbildung ist ein natürlicher Vorgang. Effizienter wäre es, zu Beginn dieser Periode im Herbst,
hohe Phosphorgehalte im Boden zu verhindern (z.B. mit Winterzwischenfrüchten die den Phosphor speichern).
Aus diesem Grund war das Ausbringen von Gärresten Ende Sept., auf Felder
die erst im nächsten Mai wieder bestellt werden, eine reine Entsorgung.



Dieser ausgewaschene Phosphor von den 2 großen Schlägen zwischen Thull und Gärtnerei Wolfsbrunnen
wird mit dem Sickerwasser und Grundwasser durch die Schwebdaer Ortslage Richtung See transportiert.
Woanders soll das Grundwasser entlang strömen? Aber unsere Kommunalpolitiker wollen das nicht sehen und lassen sich erzählen,
dass der Phosphor, der am See ankommt, nicht aus der Landwirtschaft kommt, sondern aus undichten Kanälen in der Ortslage Schwebda.
Rechnen wir einmal nach!!
Setzen wir das Abwasser (150 Liter je Einwohner pro Tag) von den 1000 Einwohnern in Schwebda in Relation
zu den 20 Liter belasteten Grundwasser pro Sek, die lt. hydrogeologischen Gutachten am östlichen Nordufer in den See strömen.
150 Liter x 1000 Einwohner = 150.000 Liter in 24 Stunden oder 1.73 Liter/sek
1. 73 Liter/Sek  x  0.0044 (0.44 % Leckrate für die Hausanschlußleitungen siehe Modellrechnung Prof. Hartmut Hepcke) = 0.007612 Liter / Sek
D.h. von 2630 Liter Grundwasser die am östliche Nordufer in den See strömen,
 käme ein Liter aus dem Schwebdaer Kanal.

Aber nur, wenn die Annahmen der Modellrechnung von Prof. Dr. Ing. Hartmut Hepcke zutreffen würden.
Die da sind, fehlendes Dichtungsmaterial in den Muffen der Abflußrohre in Schwebda
und fehlender Widerstand des Erdreichs. Dazu müssten alle 1000 Einwohner nördlich der B 249 wohnen.

Die Modellrechnung von Prof. Hepcke war auch die maßgebliche Ursache,
woraufhin die Kanaldichtheitsprüfung in NRW und danach auch in Hessen gekippt wurde.
In Eschwege und Meinhard - wie sollte es auch anders sein- war aber schon Goldgräbrtstimmung ausgebrochen.

Wie Sie sehen, das Nachplappern der Sprüche eines Hans Gillers durch die Meinharder Gemeindevertretung:
 "Schwebdaer Kanalundichtigkeiten
könnten etwas mit der Eutropierung des Werratalsseees zu tun haben, ist wirklich abwegig.

Selbst wenn z.B. das Haus von Lina Heide - das wegen seiner Nähe zum See ins Visier unserer Kommunalpolitiker geraten ist,
wie die Spatzen von den Eschweger Dächern pfeifen - überhaupt nicht an den Kanal angeschlossen wäre,
was sind 150 Liter Abwasser von Lina Heide pro Tag oder umgerechnet 0.0017 Liter / Sek gegen 20 Liter Grundwasserr pro Sek,
die westl. ihres Hauses durch die 11 Rigolen unter der B 249 hindurch in den See strömen.
Das ist das 11764 fache im Verhältnis zum Abwasser von Lina Heide.


Nicht nur die Medien berichten von anderen Seen, die auf Grund der Überdüngung der landwirtschaftlichen Schläge, eutropierten.
Auch Herrn Schullers (Clear waters) erstes Gutachten in 2008, reiht sich in diese Sicht der Dinge ein.

Die relevante Stelle im Gutachten 2008 von Herrn Schuller, die dies nachweist.


Ab 2009 - nachdem ein größeres Ereignis bei Herrn Schuller einen Paradigmenwechsel ausgelöst haben muss -
kommen im Gutachten die Nährstoffe im See nicht mehr von den landwirtschaftlichen Schlägen,
 sondern aus undichten Kanälen der Ortslage Schwebda und strömen am Nordufer entlang in den See.
Fortan ist die Landwirtschaft "aussen vor".
Herr Schullers Wende um 180 Grad in 2009



Gleichzeitig haben die SPD Bürgermeister Zick und Giller, den Landwirten einen "Persilschein" ausgestellt,
dass die Nährstoffe im Grundwasser nicht von den Schlägen der Werra-Meißner-AGRAR GbR kommen.
Meine Info dazu, die ich als Persilschein für die Werra-Meißner-AGRAR GbR werte:

Hallo zusammen,
 vielen Dank für das sehr ausführliche und sehr interessante Protokoll
zur Infoveranstaltung des Kreisbauernverbandes. Eine Aussage von Herrn Aschoff möchte ich ergänzen:

Er sagte, nach erstmaligem massenhaftem Auftreten der Blaualgen in 2007 hätte eine Sitzung in 2008/2009 stattgefunden
 u.a. mit den Bürgermeistern Zick und Giller. Ihm liege heute noch das Protokoll vor, das er jederzeit vorlegen könne.
Es sei dort protokolliert, dass die Landwirtschaft als möglicher Verursacher eindeutig nicht mehr in Frage kommt ("außen vor sei").

Wo soll das Sickerwasser und Grundwasser der Flächen nördlich des Sees hinströmen, wenn nicht in den See?
Und wenn nach der Ernte Gärreste ausgebracht werden und auf den Flächen keine Zwischenfrüchte wachsen, sondern die Flächen
bis zum Mai brach liegen, ist ein großer Teil der Nährstoffe ausgewaschen und durch den Kiesuntergrund auf dem Weg in den See.


Im letzten Gutachten konzentriert sich Herr Schuller auf einen Nährstoff-Eintrag fast ausschließlich
über das östliche Nordufer, d.h. der Phosphoreintrag kann nur aus der Ortslage Schwebda kommen,
da der Landwirtschaft ein "Persilschein" ausgestellt wurde.



Fakt ist aber, dass in diesem Bereich - die ersten 250 m des Nordufers - 11 (elf)  5 m breite 
Rigolen mit Kies-Schrotten
(Terassenkies) zwischen 2.5 und 3.5 m tief bis auf den Buntsandstein eingebaut wurden,
 
was vom Wasserwirtschaftsamt wegen der Entwässerung  der landwirtschaftliche Flächen
nördlich des Sees
unter der B-249 hindurch, gefordert wurden.
Wenn da verstärkt Grundwasser einströmt, war das gewollt und nötig und spricht dafür,

dass in diesem Bereich das Grundwasser 
von den landwirtschaftlichen Flächen nördlich des Sees kommt.
 Wenn die errechnete einströmende Grundwassermenge 20 Liter/Sek am östlichen Nordufer beträgt,
kann eine solche Menge nicht nennenswert von einer Kanal-Undichtigkeit in der Ortslage beeinflußt werden,

worauf Gutachter Schuller seit 2009 herumreitet und wonach die Gemeinde Meinhard
mit Millionenaufwand in den letzten Jahren krampfhaft sucht.
1.3 Mio für eine Kanalinnenbeschichtung in Schwebda, die nicht das Geringste gebracht hat.
(Seite 21 + 27 Hydrogeologisches Gutachten der bwu  sowie Querschnitt Anlage 9 Bild 1) 


Zum Ostufer
Im hydrogeologischen Gutachten von bwu (Dok. 4 Seite 1) werden auch die Gauß/Krüger-Koordinaten
der Messpunkte GWM9, GWM10 u. GWM11 genannt.
Die genannten  Koordinaten habe ich für Google Earth umgerechnet und im Satelitenbild vom Schwebdaer Unterdorf markiert.


Seltsamerweise kommen diese 3 Messpunkte in den Schullerschen Gutachten nicht vor.
D.h., sie wurden auch nicht beprobt. (Oder doch??)
Da zum Bereich dieser Messpunkte im Gutachten Seite 20 steht: "Für einen lokalen "Verlust" von Grundwasser,
z.B. infolge eines Abflusses in und durch eine defekte Kanalisation, spricht die starke Ausbuchtung
der Grundwasserhöhenlinie 160.50 m NN im Bereich der GW-Messstellen GWM 9, 10, 11, und 5 nach Osten."
 Wenn also Grundwasser durch Undichtigkeiten in den Kanal dringt, muss ein gewisser stat. Druck den drucklosen Kanal umgeben.
D.h. es ist physikalisch gar nicht möglich, dass umgekehrt Abwasser aus dem drucklosen Kanal in das Grundwasser (mit höherem stat. Druck) dringt.

Herr Schuller schreibt aber von häuslichem Abwasser das im südlichen Bereich des Ostufers das Grundwasser verschmutzt.
GWM7 (2009) ist die gleiche Messstelle wie GWM16 (2015).



Falls an den Messpunkten GWM9, GWM10, GWM11 ähnlich hohe Phosphorwerte
wie an GWM15, GWM5, GWM6 und GWM16 gemessen werden,
dürfte eindeutig feststehen, dass die Phosphorfracht von Osten von den landwirtschaftlichen Flächen kommt,
denn aus einem im Grundwasser liegendem drucklosen Kanal in der Werragasse,
kann kein Abwasser in das umgebende Grundwasser dringen. Das ist physikalisch einfach nicht möglich.

Könnte bei einer Beprobung von GWM9, GWM10 u. GWM11 herauskommen,
dass eben die Phosphorfracht doch von den bis nach Frieda reichenden landwirtschaftlichen Flächen kommt
und nicht aus dem drucklosen Kanal in der Werragasse, der von Grundwasser mit einem höheren stat. Druck umgeben ist?



Warum werden diese 3 Messstellen nicht beprobt?
Könnte da etwa heraus kommen, dass die Landwirtschaft den Werratalsee auf dem Gewissen hat?



Legale oder illegale Gülleimporte aus niederländischer Massentierhaltung noch Grebendorf?
Ich vermutete zuerst legale Importe, doch nach Dr. Wallmanns späteren Antwort, müssten es illegale Importe
aus niederländischer Massentierhaltung gewesen sein, denn in Dr. Wallmanns Antwort auf unsere Anfrage
wurde ein Import von Gülle in den WMK (Außer durch niederländische Spediteure) verneint.
Ich habe aber einen Gülleferntransporte mit dem Kennzeichen ST (an der holländischen Grenze angemeldet)
beim Betanken eines Gülleverteilers hinter den Büschen eines Grebendorfer Landwirtes beobachtet.
Wenig später stand der Gülleferntransporter bei einem anderen Grebendörfer Landwirt  hinter der Scheune,
wo ich ihn fotografieren konnte. Da Dr. Wallmann nur von niederländischen Spediteuren
(10.000 t Hühnermist) berichtet und von dem Gülle-Ferntransporter des Dudenröder Lohnunternehmer
(an der niederländischen Grenze angemeldet) keine Kenntnis hat, gehe ich von illegalen Importen aus,
damit niemand über Nährstoff-Bilanzen eine Überdüngung der Schläge nachweisen kann.
 
Als öffentlich wurde, dass Gülle aus niederländischer Massentierhaltung in Grebendorf ausgebracht wurde,
wurde ich dann aus dieser Ecke mit Verleumdungen überzogen, die seinesgleichen suchen.
Ohne Rücksicht wurden da auch integre Persönlichkeiten aus Grebendorf, die mit meinen Recherchen
nicht das geringste zu tun haben, mit hinein gezogen.
Diese Verleumdungen gegen mich bewirkten, dass ich mich jetzt erst recht,
mit der Düngeverordnung und deren Vorschriften intensiv befasste,
und mit Bernd Gassmann zusammen den Fragenkatalog für eine Kreistagsanfrage aufstellte.
Unserer 4-seitige Anfrage wurde im Okt. 2014 nach dem Umweltinformationsgesetz bzgl. Einhaltung
der Düngeverordnung, den Düngebilanzen, Bodenuntersuchungen usw. von 9 Landwirten, beim Kreisausschuss gestellt.

Einige Information kamen zwar, aber der grüne 1. Kreisbeigeordnete Dr. Wallmann konnte keine einzige
(jährlich vorgeschriebene) Nährstoffbilanz und keine einziges Bodenuntersuchungs-Ergebnis
von einem der 9 namentlich genannten Landwirten vorlegen.
Bei der Frage nach dem Import von Gülle aus niederländischer Massentierhaltung kam aber heraus,
dass über 10.000 t Hühnermist - mit multiresistenten Keimen - ins Werratal importiert wurden.
und in Form von 8000 t Gärresten letzlich auf landwirtschaftlichen Schlägen landeten.

Ein halbes Jahr nach unserer Anfrage, deren Antwort in einer Arroganz von Dr. Wallmann formuliert wurde,
die seinesgleichen sucht, veranstaltete der Bauernverband eine Info-Veranstaltung in kleinem Kreis
von Kommunalpolitikern - Fraktionsvorsitzende, Magistrat/Gemeinderat, Bürgermeister von Meinhard und Eschwege -
wo man sich bemühte das Handeln der Landwirte so darzustellen, wie die Düngeverordnung es vorschreibt.
Mit dem Nachschieben von drei (ich vermute getürkten) Nährstoff-Bilanzen.
Bei der Gelegenheit kam dann auch rüber, dass
ein Grebendörfer Landwirt zwischen Güllesilo am Kuhstall
und seinen etwas weiter entfernt liegenden Schlägen, einen an der niederländischen Grenze angemeldeten
Gülleferntransporter von einem Lohnunternehmer dazwischen geschaltet hat, um nicht zu oft (durchs Dorf) fahren zu müssen.
Ob diese Aussage schlüssig ist, muss jeder selbst bewerten, auf jeden Fall ist sie typische die Ausführungen des Bauerverbandes.
Zum Transport von Gärresten aus der Biogasanlage Wanfried nach Schwebda und Schweinegülle von Harmutsachsen nach
Schwebda benötigt man keine autobahntaugliche Ferntransporter, wie sie der Grebendörfer Landwirt eingesetzt haben will.
Diese Verenkungen sind zu verstehen, denn illegaler Gülleimport kann empfindliche Kürzungen der EG-Direktzahlungen
( 340 € / ha) an die Landwirte auslösen. Die Landwirte wissen auch, wer aus ihren Reihen,
mit den Verleumdungen durch seine Ehefrau, für das Auslösen der Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz verantwortlich ist.
Es gibt aber nichts, was nicht auch für etwas gut wäre und so konnte der Druck aus der Öffentlichkeit
(Keine vorzeigbaren Düngebilanzen und Bodenwerte sowie legaler Import von 10.000 t Hühnermist
und evtl. illegaler Import nach Grebendorf) bewirken, dass die Gutachten von Clear waters
allen gewählten Kommunalpolitikern nach 8 Jahren unter Verschluß, zugänglich gemacht wurden.

Mein Fazit nach dem Studium der relevanten Stellen der Gutachten,
unsere Kommunalpolitiker können nicht zugeben, dass sie den Stapel von 15 cm Gutachten nie gelesen haben und
 die Schuller´sche 180 Grad Wende in 2009, garnicht mitbekommen haben.
Sie sitzen noch immer auf Hans Gillers totem Gaul und suchen die Gründe für die Eutropierung des Werratalsee´s

nicht bei der Überdüngug des Energiemaises, sondern in einem undichten Kanal in der Ortslage Schwebda.
Größere Aufträge zu vergeben ist einfacher und für Obergenossen auch lukrativer,
als das Gehirn anzustrengen, in Gutachten auch zwischen den Zeilen - bzw. Gutachten überhaupt zu lesen.
  Sich informieren, hinterfragen, analysieren, logische Schlüsse ziehen, zu diskutieren und den richtigen Weg
demokratisch finden und durchsetzen, ist heute angesagt. Nicht das Nachplappern: "Hans hat gesagt...."
von Sprüchen von Leuten, denen "Hans" auf den Leim gegangen ist.
Wenn  nach den 1.3 Mio. € in 2012 und 2013 und der halben Millon  in 2015
noch immer keine nennenswerte Phosphorquelle in der Ortslage gefunden ist, soll das Oberdorf an der Reihe sein.
Das ehemalige Wohnhaus von Lina Heide - jetzt Fam. Cheok -
der Friedhof und ein Neubaugebiet sollen im Visier
der Meinharder Kommunalpolitiker und Gutachter Schuller sein,
was die Auftragsvergabe bzgl. Phosphor-Quellensuche in den nächsten Jahren angeht.
Eine superteure Messstelle soll dieses Jahr noch in Meinharder Oberdorf  niedergebracht werden,
wie die Spatzen von den Eschweger Dächern pfeifen.
Wir Bürger sollten uns auf exorbitante Gebühren - und Abgabenerhöhungen einstellen,
denn die Späße, die sich unsere Kommunalpolitiker leisten, sind - trotz Schutzschirm -
Schuldenfinanziert und müssen von uns, unseren Kindern und Enkeln, demnächts bezahlt werden.

Die Sinnlosigkeit der Kanalinnenbeschichtung.

Möglichkeiten der Seerestaurierung

Nachdem 2008 an der GW2 (neben der GWM2) Werte von 558, 783, 720, 2325, 3050 und 3215
Microgramm Phosphor / Liter gemessen wurden und 2009 an der GWM2
56, 75, 97, 95, 75, 84, 69, 85 Microgramm liest Herr Schuller "Der deutliche Gehaltsanstieg bei GWM2" heraus.
Undurchsichtiger kann man Messungen und Gutachten nicht gestalten. Aber die "180 Grad Wende" und
der "Persilschein" muss ja irgendwie "verkauft" werden. Dass nach dem Schock von 2008 die Landwirte weniger gedüngt haben,
davon sollte man ausgehen. In den Gutachten 2010, 2011, 2012 und 2013 habe ich keine Phosphor-Messreihen gefunden.






Industrieverband Agrar zur Auswaschung von Phosphor auf landwirtschaftlichen Fläche:
"Eine nennenswerte Auswaschung von Phosphat in das Grundwasser findet in der Regel nicht statt.
Phosphor wird von den Bodenmineralen gebunden und verlagert sich daher kaum.
Eine Ausnahme bilden sehr leichte, humusreiche Sandböden (wie haben Kies) oder Böden, die längere Zeit mit hohen Güllegaben gedüngt wurden."


Auf eine ungezügelte Düngung der Flächen nord- und nordöstlich des Sees weisen Messwerte von Herrn Schuller
für Phosphor im Grundwasser an der Messtelle GW2 am östlichen Nordufer hin.

z.B. wurden 2008 an der GW2 (neben der GWM2) Werte von 558, 783, 720, 2325, 3050 und 3215
Microgramm Phosphor / Liter gemessen wurden. Nach diesem Schock - einer deutlichen Reduzierung 2009 -
und dem Persilschein für die Landwirte, wurde dann 2010, 2011, 2012, 2013 offenbar keine Messungen mehr durchgeführt.

Mehr Widerspruch in den Gutachten 2008 zu 2009 geht eigentlich nicht und kann nur durch ein wirklich "großes Ereignis"
im Zusammenhang mit dem "Persilschein" - von dem sicher nur Bgm. Zick, Bgm. Giller, Herr Aschoff, Herr Schuller
und der Bauernverband - genaue Kenntnis haben, erklärt werden. Aber unsere Gemeindevertreter sind sogar in 2015
- den Aktivitäten nach zu urteilen - immer noch nach der großen Phosphorquelle in der Ortslage Schwebda auf der Suche.

Noch etwas zur Aufklärung
Die drei von mir beprobten Peilrohre MP6, MP3, MP9, die auf der Schullerschen Karte nicht vorkommen,

wurden in dem mir jetzt vorliegenden Gutachten von 2008, mit GW1, GW2 und GW3 bezeichnet.

Eine weitere Ungereimtheit sind die Messungen an der GWM3a und GWM8.
Ausgerechnet an diesen Peilrohre sollen so gute Werte gemessen worden sein, die zu "Persilschein" für die Landwirtschaft beigetragen haben..
Ich konnte an diesen Peilrohren nicht messen, weil in diese Peilrohre mechanische Pegelmeßgeräte eingebaut sind.
Ob Gutachter Schuller diese Pegelmeßgeräte (mit Seilzug zum Schwimmer auf den Grundwasser) aus den Peilrohren ausgebaut hat,
dann eine Probe gezogen - und danach wieder montiert hat, wage ich zu bezweifeln.

 Leider haben wir mit dem Bauernverband, den Landwirten und dem 1. Kreisbeigeordneten noch nie gute Erfahrungen gemacht.

Meine Studie der Gutachten etwas ausführlicher beschrieben

Die Kanal-Innenbeschichtung des angeblich "maroden Kanals" in Schwebda ist durchgeführt (1.3 Mio. Kosten) und hat nicht das geringste gebracht,
jetzt sucht man Phosphorquellen im der Ortslage von Schwebda, da die Werra-Meissner Argrar GbR
nach dem Persilschein von  Bgm. Zick und Giller "außen vor" ist.


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