In einer Zeit, in der in Sontra das Feriendorf mit 47 Bungalows (jeweils 58 m²) wegen zurückgehender Auslastung am 31.12.05 geschlossen wurde,
plant Meinhard am Ostufer des Werratalsees 20 Ferienhäuser (68-76m2 incl.Terrasse)
und will dafür den vorhandenen Sportplatz opfern und einen neuen Sportplatz in unmittelbarer Nähe bauen.
(Seltsamerweise wird Sontra in Sachen "Feriendorf" von der gleichen Firma "betreut", die auch den "Ferienpark Werratalsee"
sowie Grundstücke der Gemeinde Meinhard vermarkten soll und für Eschwege ein neues Hotel bei der Stadthalle favoritisiert.

Während die Bevölkerung  wieder einmal in der WR "verarscht" wird:
Heute früh (23.Aug.06) in der WR zum Ostufer des Werratalsees:
"Hier wird zunächst eine freie Fläche enstehen, deren zukünftiger Zweck noch nicht sicher feststeht.
Möglicherweise finden an dieser Stelle Ferienhäuser ihren Platz"

In Wirklichkeit werden aber schon Investoren für 20 Ferienhäuser gesucht.
Allein diese Verlogenheit und die Verflechtungen deuten darauf hin,
dass das ganze Tourismuskonzept des Werra-Meißner-Kreises ein riesiges Windei ist.
Dass es einzig darum geht,
dass hier einige Obergenossen (als Hilfstruppe für Public-Privat-Partnership Investoren) Kasse machen können.


Ein sinnvolles Tourismuskonzept wäre, wenn leerstehende Meinharder Wohnungen zu Ferienwohnungen und Apartments
 von den Eigentümern modernisiert und eingerichtet werden und somit das Geld für Übernachtungen als
Kaufkraft in der Gemeinde bliebe. Mit Ferienhäusern und Campingplätzen macht i.d.R. ein einziger Pächter oder Investor den Reibach.

Wenn 1.2 Mio am Ostufer des Werratalsees verbraten werden und dabei der größte Teil für die Verlegung des Sportplatz drauf geht,
weil ein evtl. Investor seine 20 Ferienhäuser möglichst nahe am See haben will,
müßte eigentlich dem Letzten klar sein, welches Spiel hier gespielt wird.

Der Ignoranz der meisten Kommunalpolitiker haben wir es zu verdanken,
wenn hier einige Obergenossen, die Wünsche von Private-Public-Partnership Investoren bedienen können.


20 Ferienhäusern der Typen Mars 68S und 77S der Firma Planet-Haus sollen auf dem ehemaligen Sportplatz
von Schwebda gebaut werden. Doch was bringt das den Bürgern von Meinhard,
wenn die Filetstücke am Ostufer des Werratalsees an
finanzkräftige Investoren verhökert werden?
Wochenendhäuser für Gutbetuchte, die hin und wieder vermietet werden.
Ein bischen Umsatz für Aldi & Co, ansonsten bleibt doch in Meinhard kaum ein Euro hängen.

Aber vielleich haben die Meinharder ja Glück, denn die Investoren suchen Top-Lagen,
und da gehört der Werratalsee nicht dazu.

Eine vernüftige Webpromotion durch die Touristenbüros, damit die vorhandenen Meinharder Ferienwohnungen
im Web auch gefunden werden und in der Hauptsaison nicht auch noch leerstehen,
kostet kaum etwas und bringt Geld in die Gemeinde Meinhard. Geld das im WMK ausgegeben wird.

Stellt sich die Frage, geht es unseren Tourismus-Experten um Einnahmen für Übernachtungen,
die zu 100% in der Gemeinde bleiben, oder um einmalige Provisionen für das Bedienen von finanzkräftigen Investoren?
Wer sich die Mühe macht einmal nachzudenken, kann nichts Positives für die Bürger und die Gemeinde Meinhard enddecken,
wenn 20 Ferienhäuser auf dem Sportplatz-Areal gebaut werden und der Steuerzahler für die Nebenanlagen finanziell zuständig ist.
20 leerstehende Wohnungen in Meinhard zu Ferienwohnungen um - und auszurüsten, würden die Hausbesitzer von allein machen,
wenn gewährleistet wäre, dass vom Touristenbüro auch Gäste kommen. 


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