Kommunalpolitiker plündern die öffentlichen Kassen
Man jammert in den Kommunal-Parlamenten über die hohen Sozialausgaben
und bedient sich gleichzeitig selbst über die vielen Beteiligungen
und Eigenbetriebe des Landkreises und in den Kommunen.

Am Beispiel der "Werratal Tourismus Marketing GmbH" läßt sich das festmachen.
Anstatt mit Imagewerbung in der nord- ost- westdeutschen und niederländischen Presse,
Urlaubsgäste für unsere Region zu generieren,

greifen unsere Kommunalpolitiker das wenige vorhandene Geld lieber selbst,
in Form von Aufsichtrat- und Geschäftsführerbezügen, ab.

Man hat zwar kaum Geld in der Kasse, leistet sich aber bei eineinhalb Bediensteten
zwei Geschäftsführer (Herr Thiele (FDP) und Frau Krabbes) und einen sechsköpfigen Aufsichtsrat
 - Landrat Stefan Reuss (SPD), Bgm Ronald Gundlach (SPD), Stadtrat Thomas Große (CDU),
Bgm Andreas Nickel (SPD), Bgm Jürgen Herwig (SPD), Bgm Angela Fischer (CDU) -
der keinen Skrupel hat, Aufsichtsratbezüge von 700 € abzugreifen,
obwohl es - mangels Geld in der Kasse - kaum etwas zu tun -
und schon garnicht zu beaufsichtigen gibt.

Aus dem
Geschäftsbericht: In der Geschäftsstelle arbeiteten neben der Geschäftführung
eine Projektmanagerin (Vollzeit), eine Sekretärin mit durchschnittlich 20 Wochenstunden)
und ein geringfügig Beschäftigter mit durchschnittlich 7,5 Wochenstunden
......
Dazu: Neben Geschäftsausstattung (Briefpapier, Visitenkarten, Briefaufkleber mit Logo)
 produzierte die WTMG
2008 im Vorfeld der Messe Hannover eine Postkarte zum Werratal Culinarium
und im Zuge seiner Eröffnung einen Flyer zum Werratal-Shop.
Darüber hinaus entstand ein Flyer zur Bewerbung der Motorrad-Pauschalen.

Für eineinhalb Beschäftigte, die eine Postkarte und zwei Flyer produzierten,
greifen 2 Geschäftsführer und 6 Aufsichtsräte öffentliche Mittel ab.


Angesichts der vielen ausgegründeten Eigenbetriebe,
Beteiligungen und Zweckverbänden
 - die ja alle beaufsichtigt werden müssen -
läßt sich nur erahnen,
was unsere Kommunalpolitiker so nebenbei abgreifen.
Eigenbetriebe, Beteiligungen, Zweckverbände
Gesundheitsholdung Werra-Meißner GmbH
Kreiskrankenhaus Eschwege GmbH
Kreis- und Stadtkrankenhaus Witzenhausen GmbH
GHS Werra Meißner Gesundheitsservice GmbH
Gesellschaft für Medizinische Versorgungszentren Werra-Meißner GmbH
PRN Werra Meißner Gesellschaft für medizinische Prävention,
Rehabilitation und Nachsorge GmbH
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH
Nahverkehr Werra-Meißner Kommunal Organisationsgesellschaft mbH
Werratal Tourismus Marketing GmbH

EIGENBETRIEBE
Eigenbetrieb „Gebäudemanagement Werra-Meißner-Kreis“
Eigenbetrieb „Jugend-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen des Werra-Meißner-Kreises“

ZWECKVERBÄNDE
Zweckverband „Kreis- und Stadtkrankenhaus Witzenhausen“
Zweckverband Naturpark Meißner - Kaufunger Wald
Zweckverband Tierkörperbeseitigung Hessen-Nord
Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Sontra - Herleshausen - Nentershausen
Zweckverband Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis
Kommunales Gebietsrechenzentrum (KGRZ)

VEREINE
Volkshochschule Eschwege e. V.
Volkshochschule Witzenhausen e. V.

SONSTIGE BETEILIGUNGEN
NVV Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH
Gesellschaft Regionalmanagement Nordhessen GmbH
WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH
E.ON Mitte AG
Hessische Landgesellschaft mbH
Sparkasse Werra-Meißner
Regionalbahn Kassel GmbH
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Die Strategie bzgl. dem Filz im WMK läßt sich auch daran erkennen,
dass mittlerweile alle Parteien in den Filz eingebunden sind.

Sogar die DKP, bzw. das Linksbündnis Werra-Meißner, wie sie sich die DKP bei uns nannte,
ging nicht leer aus, sondern wurde mit einem Aufsichtsratmandat für die Gesundheitsholding bedient. 
Wie sich herausstellte, in der nicht unbegründeten Hoffnung, 
dass man - besser gesagt Frau - keine unbequemen Fragen stellte.

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Sogar Landfrauenvereine und VDK haben sich mit der Abzockerei schon infiziert.
Mit Kaffefahrten - bei denen der Vorstand je angeschleppter Person 20-30 € abgreift,
werden Mitglieder und mitfahrende Gäste auf Werbeveranstaltungen geschleppt,
wo man Ihnen dann Matratzen für 1500 €, Lattenroste für 1000 € und Gesundheits-Bettwäsche,
die die Milben und das sonstige Ungeziefer in den Matratzen der Landfrauen abtötet, angedreht.

Die Gier macht tatsächlich vor nichts Halt. Da scheut man auch nicht davor zurück,
 alte Menschen im Namen des VDK zu überrumpeln und ihnen Versicherungsverträge aufs Auge zu drücken.

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