Beitrag vom "Reichensächser" im Freien Forum WMK
Was die Zeitungen nicht schreiben.
Wer bei der Sitzung des Finanzausschusses am 27.4. nicht anwesend war und deshalb nicht miterleben durfte, mit welcher Arroganz der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse seine dürftigen Argumente zur Verteidigung der "Preispolitik der SPK " vortrug und mit welch beschämend dümmlichen Argumenten der Herr Landrat Reuß anschließend versuchte den "großen Vorsitzenden" gegen sachliche Nachfragen abzuschirmen, der hat wirklich eine sehenswert jämmerliche Selbstdarstellung der "Kreisregierung" in dieser Angelegenheit versäumt.

PS: Die Argumentationskette zur Verteidigung dieser unverschämten, landesweit einmaligen Preisgestaltung, dass die wirtschaftliche Situation, Anzahl der Kunden, Personalstand, Bilanzsumme usw. der SPK nicht mit anderen Sparkassen vergleichbar sei und man deshalb bei dieser Preisgestaltung nicht anders habe handeln können, so die Verteidigungsargumentation des Landrats, wurde von einen der CDU angehörigen Mitglied des Ausschusses durch entsprechend vorgelegte Information komplett "zerpflückt"

Urteil: Keine zusätzliche Gebühren für das Pfändungsschutzkonto

Da mittlerweile immer mehr anständige Bürger - vom Niedriglöhner über Arbeitslose, Kranke bis zu Alleierziehenden und Rentnern - ins soziale Abseits geraten, viele aus Scham sich auch nicht beraten lassen, würde es denen, die über den entsprechenden fachlichen Hintergrund verfügen gut anstehen, wenn sie sich etwas mehr engagieren würden. Auch im Freien Forum Werra-Meißner.
Während Kommunalpolitiker und Heimatzeitungen die "Heile Welt Werra-Meißner-Kreis" vorgaukeln,
ist doch Fakt, dass Höhe und die Steigerung der Gebühren und Abgaben für Wasser, Kanal, Grundsteuer, Müll und die Kosten für Wärme,  Strom und Mobilität, in keinem Verhältnis mehr zu den Einkommen der kleinen Leute im WMK stehen.
Wenn Mitbürger ihr Dach über dem Kopf dem Geldinstitut verpfänden  müssen, und sich befreundete Personen dieser Geldinstitute solche Immobilien für einen Apfel und ein Ei über Zwangsversteigerungen "unter den Nagel reißen", ist eine ganze Menge faul in unserem Land.
Auf der anderen Seite Augenwischerei von Vereinen und Presse was "soziales Engagement" angeht.
Vereine, deren soziales Engagement aus Maikaffee, Adventskaffee und Hausbesuchen - um Personen die nicht mehr mobil sind den Dorftratsch ins Haus oder Krankenhaus zu tragen - besteht und dann hintenherum über das "Anschleppen zu Kaffefahrten" oder der Vermittlung von "Sterbegeldversicherungen" die Mitglieder gegen Provision abzocken zu lassen, gibt es immer mehr.
Dies kann aber nicht die Aufgabe eines sozial engagierten Vereines oder Vereinsvorstandes sein. Auch nicht der Versuch, seine eigene Schrottimmobilie, einem eigens dazu gegründete sozialen Verein, anzudrehen.


Wer Eins und Eins zusammen zählt, bzw. wer mitbekommt, wie sein Nachbar immer mehr unverschuldet ins soziale Abseits gerät, sollte beratend zur Seite stehen und Kontakte zu einer sauberen fachlichen Beratung für diesen Nachbarn knüpfen. Nachbarschaftshilfe ist angesagt, nicht Abzocke.


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