Opfer oder Täter?

Durch den 60. Jahrestag des Kriegsendes und der Tatsache, dass Revanchisten und Neonazis im Windschatten der NPD bundesweit Morgeluft wittern und wieder einmal versuchen aus Tätern Opfer zu machen, sollten auch wir auch in Meinhard nicht wegsehen.

Wenn der Berater der Gemeinde Meinhard in Sachen "Von-Keudell-Ring" und Verfasser des Buches "1200 Jahre Schwebda", zum Ende der Naziherrschaft - auf Seite 344 seines Buches - schreibt:
"Das dunkle Kapitel der Denunziation wurde auch in Schwebda aufgeschlagen" müßte nicht nur einem Verantwortlichen der Gemeinde Meinhard ein Licht aufgegangen sein.

Zitat aus den Aufzeichnungen des ehem. Bürgermeisters Karl Speck:
denunziation

Mit diesem Spruch soll aus Nazi-Tätern Opfer gemacht werden. So sind z.B. Schwebdaer SA-Leute, allen voran ein Malermeister aus der Werragasse (ein Onkel des Verfassers), die im 3. Reich nicht davor zurück schreckten, den Schwebdaer Pfarrer Wittekind unter dem Weinberg aufzulauern und halb tot zu schlagen, keine Opfer, sondern Täter.

Wenn die heutigen Verantwortlichen der Gemeinde Meinhard nicht merken, aus welcher Ecke sie sich beraten lassen, dürfen sie sich auch nicht wundern, wenn ihnen Judenvernichter und Steigbügelhalter Adolf Hitlers zur Ehrung untergeschoben werden.

Home