Die Linke im Werra-Meißner-Kreis.
Nachdem ich - nach 38 Jahren SPD-Mitgliedschaft - im Werra-Meißner-Kreis die WASG angeschoben hatte
 und ein erfolgreicher Start abzusehen war, kamen - wie Ende der 60er,
als mit Willy Brand eine Mehrheit links von CDU/FDP abzusehen war -  Sektierer bzw. politische Irrläufer und Kommunisten
aus ihren Debattierstuben, zogen  ihre Unterwanderungsstiefel an und "beglückten" die WASG.
Schon bei der Bundestagswahl 2005, als unsere WASG-Kandidaten noch auf der Liste der PDS (im Osten pragmatisch,
in den westlichen Bundesländern beratungsresistende Altkommunisten) kandidieren mussten,
versuchte die nordhessische PDS (Frank Habermann) uns im WMK mit Andreas Heine einen Altkommunisten
als Direktkandidat für unseren Bundestags-Wahlkreis unterzujubeln.
Bei der vorletzten Kommunalwahl, als wir wiederum keine Kommunisten auf unser Liste zuließen,
stellte die DKP eine eigene Liste "Linksbündnis Werra-Meißner" gegen die WASG-Liste auf. 
Ähnlich läuft und lief es in anderen Kreisverbänden in den westlichen Bundesländern.
Die DKP-Seilschaften versuchen ihr Süppchen zu kochen, ihre Leute in Stellung zu bringen und Pöstchen abzugreifen.
Die große Mehrheit in der Linken sind aber pragmatische Leute, denen es um soziale Gerechtigkeit geht,
und denen der Filz bis herunter in die Kommunalpolitik schon seit Jahren ein Dorn im Auge ist.
Die neoliberale Presse will aber die große Mehrheit der Pragmatiker in der Linken nicht sehen,
sondern es wird  immer über die DKP-Seilschaft, 
die politischen Irrläufer und die Stasivergangenheit von Wenigen berichtet.

Die Linke - im Westen von entäuschten SPD- und Gewerkschaftsmitgliedern gegründet,
steht allen offen, die eine linke Politik wollen und sich hinter unser Programm stellen.
Auch enttäuschte Mitglieder aus anderen Parteien sind willkommen. 
Bei einem Eintritt sollte man aber nicht vergessen, seinen "Rucksack" an der Garderobe abzugeben,
dies gilt insbesondere für die DKP und andere Sektierer.

Wir sind keine Partei derjenigen,
die schon in Zeiten der Vollbeschäftigung jeder Arbeit erfolgreich aus dem Weg gegangen sind
und das soziale Netz als Hängematte benutzt haben, wie unsere Gegner an den Stammtischen uns dies gern unterstellen.
Wir sind eine Partei für abhängig Beschäftigte,  Arbeitsuchende, Rentner, Kranke, aber auch für Freiberufler,
für die nicht der Profit, sondern der Mensch das Maß aller Dinge ist.

Und wenn heute die gleichen Leute, die seinerzeit plötzlich - uneingeladen - mit am Tisch saßen und mitabstimmen wollten,
als wir den WASG-
Kreisverband gründeten und - als das nicht klappte - uns später als "Linksbündnis Werra-Meißner"  in den Rücken fielen,
auf einer Jahresabschlußfeier der LINKEN  auftauchen und mit am Tisch sitzen,  haben sie sicher wieder ihre Unterwanderungsstiefel hervorgeholt.
Die Altkommunisten wittern "Morgenluft" und versuchten erneut, "einen Fuß in die Tür zu den Linken" zu bekommen.
Genauso
wie Ende der 60er - als mit Willy Brand eine Mehrheit links von CDU/FDP abzusehen war - in der SPD
 und nach Gründung bei der WASG, bzw. jetzt wieder bei der Linken.
Der alleinige Hintergrund, über die Linke ein  Kreistagsmandat, bzw. einen gut dotiertes Aufsichtsratmandat im Kreistag zu ergattern.

Ein Altkommunist, der  Wahlkamf für die DKP  bei der Europawahl 
macht,   in Waldkappel für die Grünen (GAL) streitet,
und im Kreistag WMK als Kreistagsabgeordneter der Linken auftritt, ist und bleibt ein politischer Irrläufer.
So ist das mit den alten KPD/DKP-Seilschaften. Die eine Person hat man kaltgestellt und drei Neue sitzen dann plötzlich mit am Tisch
und versuchen - sobald sie "warmgeworden sind" - Einen gegen den Anderen auszuspielen.
Die Naivität ist diesbezüglich leider bei vielen Mitgliedern sehr ausgeprägt.
Entweder ist die LINKE in der Lage diesen Altkommunisten paroli zu bieten, oder sie wird sich noch lange Zeit wundern,
warum auf den ausichtsreichen Listenplätzen bei Europa-, Bundestags-, Landtags-, und Kreistagswahlen,
hauptsächlich Leute mit den langen Wurzeln in die KPD/DKP auf den aussichtsreichen Plätzen stehen.

 Jürgen Klute, Sozialpfarrer aus Herne und seit 2009 für die LINKE in der Europafraktion,
fiel mit seiner Bewerbung um Platz sechs der Vorschlagsliste zur Europawahl 2014 durch.
Noch Fragen?
http://www.juergen-klute.eu/de/topic/3.persoenliches.html
http://www.juergen-klute.eu/de/topic/10.lebenslauf.html

Noch Fragen zu Gewerkschafter Jochen Nagel BTW-Wahl 2013 oder Gewerkschafter Werner Dreibusch  BTW-Wahl 2009 ?
Nur unsicher Listenplätze, weil die sicheren Plätze für die Leute (Sabine Leidig, Wolfgang Gehrke, Christine Buchholz) ,
nicht aus Hessen,  aber mit den langen Wurzeln in die KPD/DKP reserviert wurden.
Bei den Landtagswahlen sah es mit  - Gewerkschafter  Hermann Schaus -  genauso aus.
Wenn unsere Bundestagsdirektkandidatin Dr. Johanna Scheringer-Wrigth auf der thüringer Landesliste
für die Landtagswahl nur als Nachhrückerin zum Zug kam, liegt das nicht an der Kompetenz von Johanna,
sondern an ihrer Biographie (aus Bayern und Mitglied der antikapitalistischen Linken).
Die langen Wurzeln in die KPD/DKP wären in Hessen ein Vorteil gewesen ,
werden aber in den ostdeutschen Bundesländern als "Makel" angesehen.



MdL Lothar Quanz (SPD) zur Linkspartei:
"Dabei werde sich zeigen, ob die Links-Fraktion, die erstmals im hessischen Landtag vertreten sein wird, in der Lage sei, ernsthaft parlamentarisch mitzuarbeiten."

Er hat da sicher an den Werra-Meißner-Kreis gedacht.
In der Tat, um bei dem Filz im WMK mitzuhalten, muß "DIE LINKE" noch viel "lernen".

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