SPD-Filz kostet EAM Strom- und Gaskunden 60 Mio.
 Das von Anfang an zweifelhafte nordhessische Müllkonzept - bei dem man Müll trocknet,
in "Trockenstabilat" umbenennt und anschließend darauf sitzen bleibt, weil diesen "Ersatzbrennstoff" niemand haben will -
hat nicht nur die Bürgerinitiative auf den Plan gerufen, sondern es fanden sich auch keine Banken, die diese Firmen finanzieren wollten.
Wozu sind dann die nordhessischen Landräte im Aufsichtsrat der EAM, dachte sich die Seilschaft Müll
und schon war die EAM zu ungesicherten Krediten und - Bürgschaften zu Gunsten der Herhof Firmen bereit.
Die Vergabe von Krediten und das Ausreichen von Bürgschaften ist zwar nicht das Geschäftsfeld der EAM,
aber bei diesen vielen SPD-Landräten im Aufsichtsrat, kann nichts schief gehen, dachte man sich.
Natürlich geschah dies angeblich nicht auf Wunsch der Landräte,
denn das Ausreichen von ungesicherten Krediten erfüllt den Tatbestand der Untreue.
So etwas sollte natürlich auch nicht public werden, damit kein schiefes Licht die Aufsichtsratposten der Landräte gefährdet.
Es war also besser, wenn diese ungesicherten Kredite und Bürgschaften, nicht in der Bilanz erscheinen.
Es kam wie es kommen mußte, die Herhof-Pleite war nicht abzuwenden,
von den 500 Mio.Verlust bleiben 60 Mio. an der EAM (heute E.on Mitte) hängen.
Die nordhessischen Landräte waschen als Aufsichts- und Beirate der EAM ihre Hände - wie zu erwarten - in Unschuld.
Sie waren als Aufsichts- und Beiräte angeblich nicht darüber informiert,
dass die EAM für 60 Mio.Kredite und Bürgschaften an  an die Herhof-Holding AG
über Commerzbank AG und Hermes-Kreditversicherungs AG ausreichte.
Dadurch dass der damalige Vorstand diese Verpflichtungen nicht in der Bilanz ausgewiesen hat,
erhebt die Staatsanwaltschaft des Landgerichtes in Kassel Anklage (Aktenzeichen 7610 JS 2786/03)
gegen den  damaligen EAM-Vorstand wegen Verdachts der unrichtigen Darstellung der Verhältnisse der Kapitalgesellschaft 
gemäß $ 331 HGB i.V.m. § 400 Aktiengesetz (im Volksmund "Bilanzfälschung").
Konkret geht es um ungesicherte Darlehn im Umfang von 30.3 Mio. Euro
an Gemeinschaftsunternehmen und Projektgesellschaften aus dem Herhof-Bereich
und um Kreditaufträge für Bankbürgschaften gegenüber Gebietskörperschaften im Umfang von ca. 30 Mio,
für die die EAM teilweise noch geradestehen muß. 
In wieweit der ehemalige EAM-Vorstand wegen "Bilanzfälschung" belangt wird, sei dahingestellt.
Die Anklage wegen Untreue gegen den Vorstand und die Vorsitzenden des Aufsichtrates wurde bereits abgewendet,
weil die Aufsichtsräte bzw. die nordhessischen Landräte von all dem nichts gewußt haben,
was im Ermittlungsverfahren wörtlich mit :
" ..wundersame Praktiken im Zusammenhang mit dem geschäftlichen Engagement bei der Firma Herhof"
 kommentiert  wird.

Es bleibt also jedem selbst überlassen, was er glaubt und was er nicht glaubt.
Der SPD-Filz und das Mülldesaster trifft sie deshalb nicht nur nach der Kommunalwahl über die Müllgebühren,
sonder auch als Strom- und Gaskunde werden sie mit Sicherheit an dem 60 Mio.Verlust beteiligt.


Die Naivität unserer Kommunalpolitiker gipfelte darin, dass man nach dem Herhof-Engagement der EAM,
die EAM-Anteile der Städte und Landkreise  - bis auf eine Sperrminorität von 27 % - an die E.on verkaufte,
die absolut nichts mit Ersatzbrennstoffen am Hut hat.
Die Folge davon, der EAM-Vorstand wurde ausgewechselt und vor die "wundersamen Praktiken" wurde sofort ein Riegel geschoben.
Damit haben die nordhessischen SPD-Genossen das Herhof-Grab auch noch selbst geschaufelt.