Zur Erinnerung: Januar 2001
Eschwege in Hessen - Ortsteil Eltmannshausen. Im Erdgeschoß des Flüchtlingsheimes
wird um drei Uhr morgens eine 
brennbare Flüssigkeit auf dem Flur ausgegossen und angezündet.
Ein 63-jähriger libanesischer Asylbewerber, dessen  
Zimmer direkt daneben liegt,
erleidet lebensgefährliche Verbrennungen.
Ein 19-Jähriger kann ihn aus den Flammen 
retten, verletzt sich dabei aber am Glas,
das er zerschlagen muß. Die restlichen 15 BewohnerInnen kommen körperlich 
unversehrt davon. 
Am 2. März erliegt der bei dem Brand verletzte Mann seinen schweren Verletzungen in einer Spezialklinik.
Auch 
nach Abschluß der Ermittlungen kann das hessische Landeskriminalamt einen politischen oder fremdenfeindlichen 
Hintergrund für den Brandanschlag nicht erkennen. 
FR 13.1.01; Jungle World 24.1.01; FR 3.3.01
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Da stellt sich natürlich die Frage, ob die "Dummbeutel", die sich dazu hinreisen lassen,
Feuer in Asylbewerberheimen zu legen, die allein Schuldigen sind?
Wird die verlogene Legitimation für deren Handeln,
nicht an den Stammtischen und in den Kaffeekränzchen von braunen Tratschen "gestrickt"?

Die Schwebdaer Oberhetzerin - eine alte Lady mit SPD-Parteibuch in der Tasche -
ist da ganz vorn dabei wenn es darum geht,  
Thilo Sarrazins rassistische Thesen,
beim Kaffeeklatsch mit Freundinnen und  in diversen Gruppierungen, zu verherrlichen.
In Folge dieser Hetze, gröhlen dann einfältige Schwebdaer Dummbeutel,
die 
Park-Engpässe  vor dem Haus dieser libanesischer Familie absichtlich herbeiführen lassen:
"Was die eigentlich hier wollen, die sollten doch da bleiben, wo sie hergekommen sind." usw
Genau das, was unsere braunen Tratschen in Kaffeekränzchen, 
 beim Friseur, Metzger oder am Bäckerauto verbreiten.
Erzählen heute kleine Kinder im Schwebdaer Kindergarten von einem Trauma,
von nächtlichem Blaulicht vor dem Haus und Spritzen,
war das wahrscheinlich ein Notarzteinsatz in der Familie.
Anschließend werden aber Gerüchte von braunen Tratschen durchs Dorf getrieben,
die den ausländischen Familienvater als Drogenhändler diffamieren.
Und dann die, die ihre Dummheit schon am Briefkasten, mit einem Aufkleber
- "Bitte keine Pitzawerbung" - öffentlich machen.
Das Niveau dieser braunen Truppe, muss erst einmal unterboten werden.
Und dann bedroht man auch schon einmal einen "Scheißausländer" mit der laufenden Kettensäge,
um ihn vom Grundstück zu treiben.
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Dass deutschnationale Stammtischbrüder und braune Dorftratschen
mich verleumden und  gegen mich - auch bei meiner Frau -  erfolgreich hetzen,
daran habe ich mich in den letzten Jahren gewöhnt.
Zum Glück gibt es aber auch Viele, die meine politische Einstellung teilen, das Gespräch mit mir suchen,
mir den Rücken stärken und mich über die neuesten Hetzkampagnen unserer Tratschen gegen mich informieren.
Dass  Frauen, die sich mit mir unterhalten und dabei gesehen werden, oder die sich bei Hetzkampagnen gegen mich nicht einbinden lassen,
dann auch schon einmal ein Verhältnis mit mir von Lady E. angedichtet wird, schulden wir dem Intellekt dieser braunen Tratschen.
Außerhalb von Schwebda verbreitet Lady E. noch ganz andere Ungeheuerlichkeiten über mich.
Erschrocken bin ich allerdings darüber, was da mittlerweile schon für eine ausländerfeindliche Hetze
gegen eine libanesische Familie in Schwebda aufgebaut wird. Normalerweise müßte die SPD als größte politische Partei hier eingreifen, 
Farbe bekennen und sich hinter  diese Familie stellen, aber leider ist unsere SPD-Truppe Teil des Problems.
Angriffe auf Asylbewerberheime mehr als verdoppelt.
Wegsehen und Schweigen, wäre allerdings das Dümmste was man machen kann.
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Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Martin Niemöller

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