Brunnenvergifter am Werk
 Deutschlands Gülleproblem
Werratalsee - Umweltkatastrophe war vorhersehbar

und ist schneller eingetreten als vermutet.
Aber CDU und deutschnationale Presse durften wegen
ihrer Nähe zu FDP und Bauernverband, nichts bemerken.
Gülleduschen für den Energiemais am Nordufer des Werratalsees
Verseuchte Wasserschutzgebiete in Aue, Frieda und Wanfried
 Trozdem weigern sich Teile SPD, den Realitäten ins Auge zu sehen.
Wenigsten Herr Feiertag hat begriffen, dass der Schlüssel des Problems bei den Landwirten liegt.


Lange hat man geschlafen, kommt jetzt Bewegung in die Sache?
  Ganz untätig waren aber unsere CDU-Bürgermeister nicht. Meine kleinen Plakate, die auf das Problem aufmerksam gemacht haben,
waren in Eschwege und Wanfried ganz schnell an den Radwegen verschwunden.


Suchte unser Bauernverband den Gewässerexperten aus?
Gärreste aus Biogasanlagen und Gülle gefährden Grundwasser, Flüsse und Seen.

In Schleswig-Holstein werden 75% der Maisflächen mit über 50% überdüngt. Und bei uns im Werratal ??
Seit Jahrzehnten fliest der Werra in ihrem versalzenem Zustand am Werratalsee vorbei.
Probleme mit Blaualgen im Werratalsee gibt es aber erst, seitdem nördlich des Sees großflächig Energiemais angebaut wird.
Ein beeindruckendes Video zur Überdüngung von Maisflächen mit Gärresten aus Biogasanlagen und Gülle.
Gärreste aus Biogasanlagen: Ist doch alles "BIO" ??
Dass bei uns die Blaualgenplage im Werratalsee, durch Überdüngung der Energiemaisflächen (mit Gärresten)
nördlich des Werratalsees  ausgelöst wurde und forciert wird, ist ebenso naheliegend wie schlüssig.
Die riesigen Gülle-Tanker, die am 10.- 11. April 2014 ihre Gärreste aus Biogasanlagen auf den Felder nördlich des Werratalsees ausgebracht haben,
kamen aber nicht von Osten auf der B-249 (Biogasanlage Wanfried), sondern von Westen. Was heißt,
das Werratal ist voll in die Entsorgung von Gärresten aus Biogasanlagen anderer Regionen einbezogen.

Unsere Kommunalpolitiker und der Gewässer-Gutachter Schuller schließen den Eintrag
von überschüssigen Nährstoffen aus der Landwirtschaft in den See stattdessen aus und führen die wundersamsten Dinge
- bis hin zur Absenkung der Werra und dem Einsetzen von Hechten in den See - ins Feld.

Am Hattensteinweiher bei Usingen werden sogar die Badegäste, die in den See pinkeln,
als mögliche Verursacher vom Gewässerexperten Schuller ins Visier genommen.
Taunus-Zeitung: "Und noch ein Thema liegt dem studierten Ökologen auf dem Herzen.
„Wir gehen davon aus, dass rund die Hälfte der Badegäste ihr kleines Geschäft im See erledigen.
Durch den Urin gelangen sehr nährstoffreiche Substanzen in den See,
die zur vermehrten Bildung von Cyanobakterien führen“, erläutert Schuller.


Der von Bgm. Giller "vorgeschobene" Eintrag von Nährstoffen in den See durch Undichtigkeiten im Schwebdaer Kanalnetz ,
obwohl das HLUG im Badegewässerprofil 2014 attestiert:
"Eine potenzielle hygienische Belastung aus nahegelegenen Abwasser-, Mischwasser- oder Regenwassereinleitungen ist nicht bekannt."
wird auch von dem ausgewiesenen Experten (Prof. Dr.-Ing. Hartmut Hepcke, Abwassertechnik, Rohrleitungsbau, usw.) ausgeschlossen.

Die Blaualgenwarnung für das Ostufer am 18. Juli 2014 beweist doch,
dass die Sprüche von Bgm. Giller, die Grundwasserqualität hätte sich durch die Kanalinnenbeschichtung sofort deutlich verbessert,
dummes Zeug sind und nur vorgeschoben wurden, um die Vergabe enes großen sinnlosen Auftrages zu rechtfertigen.
Und unsere Genossen haben diesen Schwachsinn abgenickt. Die sinnlosen Schulden bleiben uns aber.

Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Maßnahmeraum Werratal.

Betreiber von Biogasanlagen fluten mit Gärresten

Die Mentalität unserer Landwirte.

Werden aber nicht umgehend Nägel mit Köpfen gemacht (Verbot von Energiemais nördlich des Werratalsees)
und beschäftigt man sich weiterhin mit Abwiegeln, Beruhigen und Verniedlichen, um den Bauernverband bei Laune zu halten,
werden wir bald Verhältnisse wie am Dümmer haben.

Parallelen zum Dümmer bald auch am Werratalsee?

Problemsee Dümmer: Sanierung kostet weitere Millionen

Wohin man bei dem Problem Blaualgen blickt, in 99 % aller Fälle liegt die Ursache an einer Überdüngung
der landwirtschaftlichen Flächen.

 




Lediglich im Werra-Meissner-Kreis wird das völlig ausgeschlossen.
Was wiederum auf die Weitsicht unserer Kommunalpolitikern schließen lässt, die die Sprüche vom Bauernverband nachplappern.
Auch der Gewässergutachter Herr Schuller, der unter "Clear-Waters" firmiert, bläst ins gleiche Horn:
"Im Ergebnis beider Untersuchungen können Einträge durch die Landwirtschaft ganz klar ausgeschlossen werden.!"

Wenn Sie sie sich das obige Video angesehen -,
die Niederschrift der Veranstaltung vom 4. März 2014 gelesen -,

das Gutachten bzgl. Sinnlosigkeit einer Kanal-Innenbeschichtung sich zu Gemüte geführt -
und die Bilder und Berichte von der fortgeschrittenen Blaualgenplage am Dümmer auf Sie gewirkt haben,
müßten Sie unser Problem bzgl. Werratalsee glasklar erkannt haben.

Muss erst der Werratalsee richtig umkippen, damit die Bauern Geld vom Land und aus Brüssel abgreifen können
und bereit sind, die Überdüngung der Energiemaisfelder mit Gärresten zu unterlassen?

EHEC in Lebensmitteln
Forscher kritisieren den leichtfertigen Umgang
mit Biogas-Gärresten als Düngemittel




Home