Abwassergebühren-Splitting

Während in anderen Bundesländern die Kommunalpolitiker Rücksicht
auf die Gebührenzahler, die letztlich den ganzen "Gulasch" bezahlen müssen,  nehmen,
werden im Werra-Meißner-Kreis die Gebührenzahler gnadenlos
über die Abwassergebühren bzw. das
"Gebührensplitting" abgezockt.
(So haben z.B. von den 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg laut
Statistischem Landesamt bisher nur 27 die gesplittete Abwassergebühr eingeführt.)


Unter dem Stichwort "Gebührensplitting" müsste das Abwasser

getrennt nach Regen- und Leitungswasser erfasst werden.
(Dies ist zwar gerechter, dafür werden aber über den künstlich hochgetriebenen Aufwand Kosten verursacht,
die in keinem Verhältnis zur erreichten größeren Gerechtigkeit stehen,
denn letztlich zahlen alle höhere Abwassergebühren.)


Um das
"Gebührensplitting" einzuführen ist es nötig,
die versiegelten Grundstücksflächen und
Dachflächen je Grundstück zu ermitteln.
 
So etwas kann man gebührenfreundlich machen, wie die Fragebögen
zur Erfassung der Flächen in der Gemeinde Rosdorf beweisen.

Man kann natürlich auch die Grundstücke überfliegen und
Luftaufnahmen machen, die anschließend von einem Ing. Büro
vermessen - und ausgewertet werden.
Das Ing.-Büro kann dann auch gleich die Gebührenbescheide
für die Hausbesitzer erstellen.

Je aufwendiger und teurer das wird, desto besser für das
Ing.-Büro und sicher auch für Andere.

Zahlen müssen letztlich alles die Hausbesitzer über höhere Abwassergebühren.

Man könnte diese Gerechtigkeit auch mit einer gebührenfreundlichen Lösung herbeiführen,
wie das die Gemeinde Rosdorf macht, aber im WMK gehen die Uhren anders.

Die Erfassungsbögen der Gemeinde Rosdorf:

Rsdorf1

Rosdorf1
Rosdorf2
Rosdorf3


Rosdorf5
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